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December 22 2010
December 21 2010
December 11 2010
December 09 2010
“— Diese Unternehmen unterstützen die US-Regierung im Kampf gegen Wikileaks - Direkte AktionFolgende Schweizer und US-Unternehmen beteiligen sich aktiv am Kampf der US-Rgierung gegen Wikileaks:
- Amazon (Server abgeschaltet)
- PayPal (Zahlungen eingestellt, Geld einbehalten)
- Mastercard (Zahlungen eingestellt, Geld einbehalten)
- Postfinance (Schweiz) (Konto von Julian Assange geschlossen)
- Twitter (Zensur der "Trending Topics")
- VISA (Zahlungen eingestellt)
- TIME Magazin (bis vor kurzem hat Julian Assange bei der Wahl zu "Person of the Year" klar vorne gelegen, jetzt ist er aus der Liste wählbaren Personen verschwunden)
”
December 07 2010
December 03 2010
“— Gewagt: Junger Berlin-Besucher läuft ohne Bierflasche in der Hand durch Mitte | Der KojoteGewagt: Junger Berlin-Besucher läuft ohne Bierflasche in der Hand durch Mitte
Einige Passanten schüttelten ungläubig den Kopf, andere drehten sich um oder blieben gar stehen: Spontan bildete sich am Dienstagabend gegen 21.00 Uhr ein Menschenauflauf, als Berlin-Besucher Brian J. aus Ontario (Kanada) die Oranienburger Straße entlang ging – und dabei keine Bierflasche in der Hand trug.
Viele Schaulustige glaubten an Dreharbeiten für die „Versteckte Kamera“ oder eine absurde Kunstaktion. „Es war eine Mutprobe“, sagte der junge Grafikdesigner zu Fernsehreportern, „ich wollte einmal im Leben etwas völlig Verrücktes tun.“ Seine Freundin Samantha, mit der er die waghalsige Wette eingegangen war, zeigte sich überrascht: „Er ist ja ein tougher Kerl. Aber dass er das wirklich tut, hätte ich nie gedacht.“ Ihr Wetteinsatz: Samantha darf auf den nächsten fünf Handyfotos kein Duckface machen. „Das ist hart“, so die 18jährige.
”
November 30 2010
November 25 2010
November 24 2010
November 22 2010
November 20 2010
“ Seit dem 11. September 2001 ist die Politik der westlichen Welt dabei, ihre Rechtsstaaten in Präventionsstaaten umzubauen: Das Recht wird verdünnt, um so angeblich besser mit den globalen Risiken fertig zu werden. Die Beruhigungsformel dabei lautet, wie gesagt: Wer nichts zu verbergen hat, der hat nichts zu befürchten – allenfalls, dass er, sein Telefon oder sein Konto ab und zu heimlich und «verdachtsunabhängig» kontrolliert wird, wenn der Mensch nicht so ausschaut oder sich nicht so verhält, wie ein Polizist, ein Grenz- oder Verfassungsschützer sich einen braven Bürger vorstellen. Aber solche Kontrollen müsse man, so meinen die Politiker, im Interesse von mehr innerer Sicherheit in Kauf nehmen.— Der Terrorist als Gesetzgeber - NZZ Folio 09/07 - Thema: Sicherheit
Hinter der vermeintlichen Harmlosigkeit dieser Sätze steckt eine fundamentale Neuorientierung der Sicherheitspolitik: Jede einzelne der vielen neuen Massnahmen mag, für sich genommen, noch für tolerabel gehalten werden. Von einer einzelnen Videokamera geht keine Gefahr aus, von einer einzelnen Speichelprobe, die von einem völlig unverdächtigen Menschen genommen wird, auch nicht. Wenn der Mensch aber überall mit Videokameras beobachtet wird, wenn mit Erfassungssystemen festgehalten wird, wo und wann er welche Strassen benutzt, wenn die Daten seiner Flüge registriert, seine dortigen Essgewohnheiten festgehalten, seine Computer elektronisch durchsucht, seine Bankkonten staatlich visitiert, seine Persönlichkeitsdaten, seine Krankheiten und Gebrechen zentral abrufbar werden, dann ergibt sich die gefährliche Totalität aus der Summe.
Die Erfassungsnetze, die alle Bürger umfassen, werden immer dichter, die beobachtungsfreien Zonen immer kleiner. Der Mensch wird zum Beobachtungsobjekt. Beobachtungsobjekte sind oder werden unfrei. Die Menschen, die in der DDR lebten, wissen, wie das funktioniert; der Regisseur Henckel von Donnersmarck hat es in seinem Film «Das Leben der Anderen» geschildert. Aus dem freiheitlichen Rechtsstaat wird so ein fürsorglicher Präventionsstaat, der seine Bürger nicht mehr als unverdächtig, sondern als potentiell verdächtig, als «noch» nicht verdächtig betrachtet. ”
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